Geschichte

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1981 nahm die Tennisabteilung mit einer Mannschaft (1. Herrenmannschaft)

erstmalig aktiv an der Medenspielrunde teil. Das Aushängeschild war über

die Jahre hinweg eben diese Herrenmannschaft. Ihr gelang der Aufstieg von der

Kreisklasse 4 bis in die höchste Kreisklasse im Jahre 1994.

In der Abteilung Fußball konnte mit Stefan Kraft ein sehr guter Trainer verpflichtet werden. Auf Grund dieses Sachverhalts bekamen wir vom TSV Altenfurt zwei sehr gute Spieler, Bernd Kraft und Peter Krämer. Außerdem stieß mit Herbert Seitz vom SV Pölling ein Klasse-Torwart zu uns.

Die gute Jugendarbeit in unserem Verein zahlte sich nun zusätzlich aus.

Wir konnten acht Jugendspieler für die 1. Mannschaft einsetzen. In ihrem 1. Spieljahr lief es noch nicht so wie vorgestellt.

Aber in der Saison 1979/80 konnten wir an den großen Erfolg der 70-Jahre anknüpfen.

Der SV Unterferrieden wurde Meister der A-Klasse Neumarkt und stieg somit wieder in die Bezirksliga Gruppe Nord auf.

Die Meisterspieler waren:

Herbert Seitz, Helmut Thiele, Helmut Meier, Bernd Kraft, Rudi Arndt, Herbert Göhring,

Georg Göhring, Horst Koch, Herbert Matschke, Manfred Hiltner, Martin Heyden,

Peter Krämer, Jürgen Satzinger, Friedhelm Balke, Georg Göhringer, Dieter Liebel

Der Aufstieg wurde unter großer Anteilnahme und viel Prominenz im Saalbau Wild gefeiert.

Abteilungs- und gleichzeitig Spielleiter war Georg Koch.

Allen Unkenrufen zum Trotz (gab man der Mannschaft weit und breit keine Chance auf den Klassenerhalt) wurde die 1. Saison in der Bezirksliga mit einem Tabellenplatz im oberen Viertel abgeschlossen.

Zum Erfolg der Fußballer fehlten jetzt nur noch die Räumlichkeiten am Sportplatz betreffs Umzieh- und Duschmöglichkeiten.

Im Jahre 1980 war es dann soweit.

Trug man sich am Anfang der Planung mit dem Gedanken Umkleidekabinen und Duschen zu bauen, entwickelte sich der von Markus Reichinger erstellte Bauplan zu einem richtigen Sportzentrum. Der Plan enthielt letztendlich 4 Umkleidekabinen, 2 Duschräume,

2 Kegelbahnen, eine Mehrzweckhalle, Gastwirtschaft und eine Wohnung.

Das ganze Projekt umfasste ca. 3.500 qbm umbauten Raum.

Unser Architekt Markus Reichinger erstellte den Bauplan kostenlos für unseren, seinen Verein.

Die Vorbereitungen in Sachen Gelände, die Zusagen für die Bezuschussung von Gemeinde,

Kreis und BLSV waren eingetroffen.

Am 15. April 1980 begann der SV Unterferrieden mit dem Bau seines neuen Domizils.

Mit Michael Reichinger konnte der fähigste Mann als Bauleiter gewonnen werden.

Der erste Spatenstich konnte somit erfolgen.

Die Fa. Roth rückte mit großen Maschinen an und die Planierungsarbeiten am Gelände konnte beginnen.

Ohne die Fa. Rothbau (Jagdpächter Heinz Roth) wäre das Projekt Sportheim nicht zu verwirklichen gewesen.

Die Fundamente wurden als nächstes angelegt.

Bei den Bodengegebenheiten, im hinteren Trakt stießen wir auf Lehm, im vorderen Teil trafen wir auf Sand, war dies ein schwieriges Unterfangen. Was ausgegraben wurde fiel wieder ein.

Das Dilemma löste sich Dank Herrn Leonhardt Kraft und Adam Bogner, als sie die Fundamente eingeschalt hatten.

Jeden Tag konnte man nun Baufortschritte sehen.

Das Sportzentrum wurde in der Rekordzeit von zwei Jahren erstellt.

Wir hatten das Glück aus finanziellen Gründen keinen Baustop hinnehmen zu müssen.

Die Zuschüsse aus München trafen immer rechtzeitig ein.

Baubeginn 15. April 1980 -----à Fertigstellung und Einweihung 15. April 1982

Das war nur möglich, da unsere Mitglieder und die Einwohner Unterferriedens,

ob Mitglied oder nicht, voll mitzogen.

Beim Sportheimbau wurden ca. 27.000 freiwillige Arbeitsstunden erbracht.

Auf das geschaffene Werk kann der Sportverein mit allen seinen Mitgliedern und Einwohnern Unterferriedens stolz sein, wurde bis auf den Hallenboden alles in Eigenleistung erbracht.

 

Bereits im Jahr der Fertigstellung (1982) des Sportheims gründete sich mit der Kegelabteilung die 3. Abteilung im SV Unterferrieden.

Besonders zu erwähnen ist hier Heinz Gebhardt.

Er war maßgeblich an der Gründung „schuld“.

Im Jahre 1983 griff die Kegelabteilung zunächst mit einer Mannschaft in den Spielbetrieb ein.

Im Lauf der Jahre konnten teilweise bis zu vier Mannschaften gemeldet werden.

 

Im Jahr 1983 wurde die Abteilung Tischtennis ins Leben gerufen. Hier engagierte sich besonders Herr Ulrich Lüder.

Bereits nach kurzer Anlaufzeit nahmen 3 Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Dies waren eine Jugendmannschaft, sowie eine Damen- und Herrenmannschaft.

Die Damenmannschaft konnte einen Durchmarsch von der niedrigsten Klasse bis in die Bezirksliga absolvieren.

 Auf Grund der eigenen Mehrzweckhalle gründete sich im Jahr 1983 eine

Abteilung Gymnastik.

Zwei Jahre später, im Jahre 1985, gründete sich eine weitere Abteilung, nämlich Ski- und Wandern.

 Somit hatte der SV Unterferrieden schon im Jahr 1985 sechs Abteilungen und entwickelte sich dadurch zu einem Breitensportverein.

 Die Mitgliederentwicklung zeigte stetig nach oben.

Im Jahre 1985 hatte der Verein bereits über 450 Mitglieder.

 In der Abteilung Fußball ging das Leben seinen gewohnten Gang.

Die 1. Mannschaft konnte in der Bezirksliga gut mithalten.

Im Verein wurde in allen Abteilungen gute Jugendarbeit geleistet.

Im Jahre 1986 erwischte es dann die Fußballer. Nach 6 Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga musste in den saueren Apfel, sprich Abstieg, gebissen werden.

Nach zwei Jahren A-Klasse ging es abermals bergab in die B-Klasse.

Wiederum zwei Jahre später kam dann der absolute Tiefpunkt seit Wiedergründung der Fußballabteilung, der Abstieg in die C-Klasse.

Zur Winterpause lag die Mannschaft immer im Bereich eines möglichen Aufstiegs.

In den ersten Spielen der Rückrunde wurde die mögliche Chance leichtfertig vergeben.

Man brauchte fünf Jahre für den Aufstieg in die B-Klasse.