Geschichte

In der Saison 1994/95 endlich konnte der Aufstieg in die B-Klasse gefeiert werden.

Auf Anhieb konnte erneut die Meisterschaft, diesmal in der B-Klasse errungen werden.

Somit war der Aufstieg in die A-Klasse erreicht.

Maßgeblich verantwortlich für diese Erfolge waren der Abteilungs- und Spielleiter

Heinz Reichinger und der Trainer Manfred Hiltner.

Nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur A-Klasse musste schweren Herzens der Abstieg in die

B-Klasse hingenommen werden.

Hier konnte sich die Mannschaft immer erst kurz vor Schluss den Klassenerhalt sichern.

Dies gelang ausgerechnet gegen den Tabellenersten.

In der Saison 2002/03 schaut es etwas besser aus, konnten wir wiederum auf zahlreiche

Jugendspieler zurückgreifen.

Unsere Jugendspieler schafften es, nach Jahrzehnten der Zugehörigkeit zur Kreisklasse, in der Saison 2000/01 in die Kreisliga aufzusteigen.

Im Jahre 1992 wurde die Voraussetzung für ein weiteres Spielfeld geschaffen.

Zu verdanken haben wir es der Gemeinde Burgthann, an der Spitze der 1. Bgm. Georg Hirsch und 2. Bgm. Georg Göhring.

Sie führten die Grundstücksverhandlungen mit den Besitzern der Grundstücke in unmittelbarer Nähe zum A-Platz, Herrn Adam Koch und Herrn Hans Falk.

Ebenfalls großes Entgegenkommen zeigte Herr Christof Holzammmer.

Wiederum rückte die Fa. Rothbau mit schwerem Gerät an.

Auf Grund des schwierigen Geländes waren immense Erdbewegungen zu bewerkstelligen.

Das Gelände wies einen Höhenunterschied von ca. 5 Meter auf. Die obere Hälfte musste abgetragen werden und in der unteren Hälfte eingebaut werden.

Dank der Fa. Roth gab es aber keinerlei Probleme.

Da wir wiederum alles in Eigenleistung tätigen wollten, zog sich diese Baumaßnahme hin.

Im nachhinein stellte sich dies als Vorteil heraus.

Die Tennisabteilung brauchte unbedingt einen dritten Platz um ihre Teilnahme an den Medenspielen zu sichern. Spielten bereits 4 Mannschaften.

Er sollte neben den bestehenden Plätzen liegen.

Der Vorstand führte entsprechende Verhandlungen mit dem Besitzer, der Brauerei Glossner.

Am Vorabend des Notartermins für die Überschreibung des Geländes an den Sportverein stellte Herr Glossner unannehmbare Forderungen an den Verein.

Dies musste zwangsläufig zur Neuaufnahme von Grundstücksverhandlungen führen.

Der von der Tennisabteilung neu vorgesehene Platz auf dem mittlerweile als

Parkplatz deklarierten ehemaligen Trainingsplatz kam nicht in Frage.

Herr Georg Reither von unserem Bierlieferanten der Brauerei Reither

wurde vom Vorstand mit dem Problem konfrontiert.

Herr Reither stellte uns ein Gelände zwischen den Sportplätzen

für 99 Jahre kostenlos zur Verfügung.

Der Vorstand war sich im klaren, dass ein einzelner Platz nicht in Frage kam.

So wurden im Jahre 1992 drei neue Tennisplätze von Herrn Markus Reichinger (kostenlos) geplant.

Als nächstes musste versucht werden, die neue Planung beim BLSV in München durchzubringen.

Zum Verständnis: Solange eine Maßnahme läuft, kann kein neuer Bauantrag gestellt werden. Es gelang dem Vorstand diese neue Maßnahme in die Laufende einzubringen.

 Nach Erledigung dieser Schwierigkeiten konnten wir uns wiederum auf die Firma Roth verlassen. Mit schwerem Gerät wurde mit den Erdarbeiten begonnen.

Hier stellte sich heraus, dass das Gelände Sand beinhaltete, der gleich nebenan in den neuen Sportplatz eingebaut werden konnte.

 Die drei neuen Tennisplätze konnten im Jahre 1992 der Tennisabteilung übergeben werden.

Zusätzlich wurde eine Tennishütte unmittelbar neben den drei neuen Plätzen in Eigenleistung erstellt.

 Mitte der 90iger Jahre wurde das Ende des Tennisbooms eingeläutet. Das äußerte sich bei

vielen Vereinen insgesamt in schwindenden Mitgliederzahlen. Glücklicherweise war die

Tennisabteilung nicht in dem gleichen Ausmaß betroffen wie die Tennisabteilung anderer Vereine.

Die Tennisabteilung hat momentan ca. 150 Mitglieder.

Im Jahre 2002 hatte die Tennisabteilung den Höchststand an Mannschaftsmeldungen zu

Verzeichnen. Insgesamt nahmen 9 Mannschaften (Damen, Herren, Damen 30, Herren 40,

2 Bambinimannschaften, Mädchen und 2 Knabenmannschaften), davon insgesamt

5 Jugendmannschaften an der Medenspielrunde teil.

Erfreulich ist die Anzahl der Jugendmannschaften, ein Beweis dafür, dass in den

Tennisabteilung die Jugendarbeit eine hohe Priorität hat.

 Die Tennisabteilung spielt derzeit mit 7 Mannschaften in den Medenrunden.

 Manche Skeptiker hatten bezweifelt, dass das Sportheim in der geplanten Größe notwendig sei und die Meinung vertreten, dass der Bau von Umkleidekabinen und Raum mit Getränkeautomaten ausreichend gewesen wäre.

Zu Beginn der 90-ziger Jahre war jedoch jedes letzte Eck im Sportheim belegt. Die Gymnastikabteilung und die Kegler forderten Platz für ihre Geräte bzw. für die Gäste bei Wettkämpfen. Die Geräte der Gymnastikabteilung wurden im Vereinszimmer gestapelt. Es war höchste Zeit hier Abhilfe zu schaffen.

1994 wurde dann die Planung für eine Erweiterung des Sportheims in Angriff genommen. Zunächst ein Anbau im Bereich der Sporthalle zur Unterbringung der Geräte und in kleinerer Ausführung eine Erweiterung des Aufenthaltsraumes der Kegler. Schnell wurde sich der Vorstand jedoch einig, dass neben dem Aufenthaltsraum auch die Küche einer Vergrößerung bedurfte und es nicht schädlich wäre, an die Kegelbahn einen weiteren Raum anzuhängen.

Ebenso wurde entschieden an die Sporthalle den Anbau in der ganzen Breite des bestehenden Sportheims zu errichten und hierbei die bestehenden Garagen mit einzubeziehen sowie unterhalb des neune Geräteraums einen Wasch-/Mehrzweckraum für die Fußballabteilung unterzubringen. Dies war mit geringem Aufwand möglich, da nur mehr wenig Aushubarbeiten zu bewerkstelligen waren. Dringend angeraten war es ohnehin, da die Waschmaschine und der Trockner im Vereinszimmer auf Dauer untragbar waren. Das Risiko eines Wasserschadens war einfach zu groß.

 Nach Abschluss der Planung und endgültiger Erstellung der Pläne wurden diese 1999 zur Genehmigung beim Landratsamt über die Gemeinde Burgthann eingereicht. Die Genehmigung lies nicht lange auf sich warten, sodass der Zuschussantrag für die Baumaßnahme beim BLSV gestellt werden konnte. Schon im Jahr 2000 wurde dem Antrag stattgegeben und die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt. Baubeginn war dann im Mai 2001.

Auch bei dieser Baumaßnahme konnte sich der SV Unterferrieden auf seine Mitglieder verlassen. Nach einer Bauzeit von ca. 1 ½ Jahren wurde im Herbst 2002 die Nutzung der angebauten Räume aufgenommen. Ende November 2001 konnte die neue Küche seiner Nutzung übergeben werden.

Besonders hervorzuheben ist wieder die Unterstützung durch die Firma Heinz Roth, ohne die auch diese Baumaßnahme schwer zu bewerkstelligen gewesen wäre.

Kurz vor dem Fest konnte auch noch der Außenputz angebracht werden, wobei auch die Fassade am Altbau vollkommen erneuert wurde, was auch dringend notwendig war. Der Zahn der Zeit war nicht mehr zu übersehen.

Mit der abgeschlossenen Maßnahme ist für die 732 Mitglieder des SVU ein Umfeld geschaffen, das die sportlichen Belange für lange Jahre abdecken wird. Mit dem Sportheim und dem Gelände stehen allen 6 Abteilungen Raum und Möglichkeiten zur Ausübung ihres Sportes zur Verfügung.

Der Verein und seine Mitglieder können Stolz auf das Geschaffene sein. Es zeigt das große Engagement aller Mitglieder des SVU, die in allen Zeiten des Bestehens des Vereins tatkräftig und mit vollem Herzen zu ihrem Verein standen und stehen.